Umfrage zur "Organspende und Transplantation"

Essen forscht

Nach wie vor besteht in Deutschland eine große Lücke zwischen der Anzahl der auf eine Transplantation wartenden Patienten und der Verfügbarkeit geeigneter Organe. Dieser Mangel an hat zur Folge, dass jedes Jahr mehr als 1.000 Patienten sterben, die auf der Warteliste für eine Transplantation stehen. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung über die Organspende zu informieren.

Um dies bestmöglich tun zu können, führt das „Essener Bündnis für Organspende“ daher in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dem Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und der Zeitschrift Informer eine Umfrage unter Essener Bürgern zum Thema „Organspende und Transplantation“ durch. Die Umfrage wurde wissenschaftlich durch einen Expertenbeirat konzipiert.

Nachfolgend finden Sie Fragen zu Ihren Ihrer Einstellung zur Organspende und Transplantation, ihren demographischen Daten, und sollen die Aktion des Bündnisses in Zusammenarbeit mit dem Informer bewerten. Es gibt dabei keine richtigen oder falschen Antworten. Bitte antworten Sie ehrlich und unverfälscht. Die Bearbeitung des Fragebogens dauert etwa 7 Minuten. Ihre Angaben werden anonymisiert ausgewertet und es sind keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich. Sie können zudem die Erhebung jederzeit abbrechen.

Hinweise zum Datenschutz

Die Daten werden anonym erhoben und unabhängig durch die „Medizinische Statistik Dr. med. Tanja Kottmann“ ausgewertet. Die anonymen Ergebnisse werden anschließend wissenschaftlich untersucht und veröffentlicht.

Gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.

1. Allgemein

Haben Sie schon einmal etwas über Organspende gehört?
Heute erhalte ich erstmalig Informationen zum Thema Organspende
Ich hätte gerne weitere Informationen zum Thema Organspende
Wie ist Ihre Einstellung zur Organspende?
Ich besitze einen Organspendeausweis.
Die Frage nach einer möglichen Organspende habe ich in meiner Patientenverfügung berücksichtigt.
Die Entscheidung über eine mögliche Organspende habe ich mit meiner Familie besprochen.

2. Organspende

Haben Sie Angst, dass Sie bei Krankheit / Unfall nicht richtig medizinisch versorgt werden, wenn Sie einen Organspende-Ausweis tragen?
Glauben Sie, dass der Hirntod bei einem Organspender sicher und unabhängig festgestellt wird?
Würden Sie bei einem Angehörigen einer Organentnahme zustimmen, wenn diese Person zu Lebzeiten keine eigene Entscheidung getroffen hat?
Glauben Sie, dass die Organentnahme die Würde des Verstorbenen verletzt?
Sollte jeder am Hirntod gestorbene Patient mit erhaltenen Kreislauffunktionen Organspender sein?
Sollte nur der Spender (zu Lebzeiten) die Einwilligung zur Organspende geben dürfen (nicht Einwilligung durch Angehörige)?

3. Transplantationsmedizin

Glauben sie, dass Organhandel in Deutschland möglich ist?
Glauben Sie, dass die Organverteilung gerecht gehandhabt wird?
Glauben Sie, dass Ärzte an Transplantationen verdienen?
Stellen Sie sich vor, Sie sind schwerst krank. Würden Sie sich transplantieren lassen, wenn Ihr Leben davon abhinge?
Durch die Skandale habe ich Vertrauen in die Transplantationsmedizin verloren.

4. Meinung zu dieser Aktion

Die Informationen zur Organspende in dieser Ausgabe des Informer waren für mich wichtig und haben mich bei meiner persönlichen Entscheidung unterstützt!
Den beigefügten Organspendeausweis konnte ich selber nutzen, bzw. ich konnte diesen weitergeben.
Eine solche Informationsaktion sollte wiederholt werden.

5. Demografische Daten

Geschlecht

Vielen Dank, dass Sie an der Umfrage teilgenommen haben!